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Zoo am Meer

Zoo am Meer
Der Zoo gehört zu den Kleineren seiner Art. Hier im Bild sieht man in etwa eine Hälfte des Freigeländes. In der unteren Bildmitte ist der Spielplatz für die Kleinen. Der Leuchtturm im Hintergrund ist das Unterfeuer Bremerhaven, auch Minarett genannt.

Irgendwie spielen die Tiere heute nicht richtig mit. Da will man mal ein paar schöne Tierfotos schießen, aber alle scheinen schon Mittagsschlaf zu halten, obwohl es erst halb zwölf ist – die Eisbären schlafen, die Polarfüchse ebenfalls und die Robben dösen tatenlos vor sich hin. Erst als der Koloss von Mähnenrobben-Männchen auf der Bildfläche erscheint, kommt Bewegung in die Truppe.

Eisbär

Jetzt ist erst mal Mittagspause und dann sehen wir weiter

Naja, Tierfotografen brauchen eben Geduld. Das Fotografieren ist wegen der Spiege­lun­gen in den Glas­scheiben vor den Gehegen auch nicht ganz so einfach. Deren Sinn ist nicht immer so ganz klar. Letztlich findet man aber doch gute „Schuss­posi­tionen” auch ohne Scheibe davor.

Mähnenrobben

Na so was, die Mähnenrobben tauschen in aller Öffent­lich­keit Zärt­lichkeiten aus.

Die Schimpansen sind zwar munterer, aber wollen auch nicht fotografiert werden und drehen uns sicherheitshalber den Rücken zu. Ah, der Eisbär hebt den Kopf, jetzt schnell ein Bild und – der Autofokus der Kamera hat die Orientierung verloren und fährt hin und her – in der Zwischenzeit hat sich der Bär wieder schlafen gelegt. Prima.

Seehund

Der hier sieht auch noch ziemlich müde aus

Es ist schon ein paar Jahre her, dass wir das letzte Mal hier waren. Die Gestaltung des Zoos ist sehr gut gelungen. Verglichen mit dem früheren Zustand sind die Gehege jetzt teilweise deutlich größer, was in Anbetracht des begrenzten Platzes wohl nicht so ein­fach war. Möglich gemacht wurde es unter ande­rem auch dadurch, dass man auf einige Tier­arten ver­zich­tet hat und sich noch stärker als vorher, wenn auch nicht völlig, auf Seetiere konzentriert hat.

In den Jahren 2001 bis 2004 ist der Zoo komplett umge­baut worden. Die Leitung des Zoos hat sich bemüht, die Tiere in mög­lichst natür­licher Umgebung zu präsen­tieren, was auch gut gelungen ist, soweit es vor dem Hinter­grund von Fabrik­schorn­steinen und Hafen­betrieb möglich ist.

Gut – bei +23°C müssen die Eisbären auf ihre Eisberge ver­zichten, den Schimpansen dagegen ist es wahr­schein­lich eher zu kalt, obwohl für sie eine Art Tropen­landschaft auf­gebaut wurde, insgesamt aber scheinen sich die Tiere hier recht wohl zu fühlen. Eisbären, Robben und Pinguine können sowohl über als auch eine Etage tiefer unter Wasser beob­achtet werden, da haben die Glas­scheiben wieder ihr Gutes. Das geht bei den See­vögeln wie Kormo­ranen und Bass­töl­peln zwar auch, aber ihre paddelnden Füße anzusehen, ist nicht sonder­lich inte­res­sant. Dafür zeigen letztere mit gelegent­lichen Flug­einlagen, dass ihre Bezeichnung doch ziemlich un­passend ist.

Humboldtpinguin

Auch die Humboldtpinguine haben gerade nicht ihre aktivste Phase


Basstölpel
Gar nicht tölpelhaft sondern eher elegant bewegen sich die Basstölpel

Weitere Informationen gibt's auf der offiziellen Website des Zoos.


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