Nordwestwind-Banner
Wolf

Wolfcenter Dörverden

Wolf
Bei der Fütterung wäh­rend einer Füh­rung kann man die Wölfe ganz aus der Nähe beob­achten
Für uns als naturverbundene, tier­liebe Men­schen stand das Wolf­center in Dör­verden schon länger auf der Agenda und wir können guten Gewis­sens sagen: Ein Besuch ist jedem Tier- und Natur­freund zu em­pfeh­len. Wichtig ist die Teil­nahme an den sehr infor­mati­ven Füh­run­gen, die vier­mal täg­lich statt­finden. So er­fährt der Besu­cher viel über das wahre Wesen des Wolfes. Schnell wird klar, dass die Angst vor ihm un­be­grün­det ist, in das Reich der Mär­chen und Mythen ge­hört und nichts mit der Rea­lität zu tun hat. All dies sol­lte man wis­sen, denn auch bei uns hat sich der Wolf wie­der ange­sie­delt, nach­dem er 1904 in Deutsch­land völlig aus­gerot­tet war. Heute steht er unter stren­gem Natur­schutz und darf nicht bejagt werden!

Wolf
Die erwach­senen Wölfe sind scheue Tiere. In den aus­gedehn­ten Gehe­gen bekommt man sie nicht leicht vor die Kamera.
Die Wölfe in Dör­verden leben in großen Gehe­gen und ver­mit­teln dem Besu­cher so einen unmit­tel­baren, natur­nahen Ein­druck. Während der Füh­rung werden die Wölfe übri­gens gefüt­tert, was schon für sich gesehen ein ganz be­son­deres Erleb­nis ist. Außer­dem hat man hier die Chance auf die besten Fotos. Doch auf­ge­passt: Ein­fach wird das nicht!

Wer viel­leicht gerade eine Füh­rung verpasst hat, sollte unbe­dingt auf die nächste warten. In der Zwischen­zeit lohnt sich ein Besuch der Erleb­nis­aus­stel­lung. Dort gibt es echte Präpa­rate, Bilder, Klänge, Infor­mations­tafeln zur Ge­schich­te, der Jagd­stra­tegie, zum Sozial­ver­hal­ten der Wölfe, zu ihren Opfer­tie­ren und jede Menge Hinter­grund­in­for­ma­tio­nen und Mit­mach­aktio­nen.

Fragen werden natür­lich auch gerne beant­wortet. Man ver­lässt das Wolf­center Dör­verden mit einem gutem Gefühl und sagt sich: WILLKOMMEN, WOLF!

Weitere Informationen gibt es hier: www.wolfcenter.de

Wolf

Vom Wolf zum Hund
präparierter Wolf
schnüffelnder Wolf

Die zoologische Bezeich­nung des Hun­des lau­tet: Canis lupus fami­lia­ris. Dies heißt über­setzt: "Wolf, domes­ti­zierte Haus­form". Der Hund stammt zwei­fels­frei vom Wolf (Canis lupus) ab und ist seit min­des­tens 15.000 Jahren domes­tiziert. Manche Schä­tzun­gen gehen sogar von einem we­sent­lich län­ge­ren Zeit­raum aus.

Wie dem auch sei: Fest steht, dass es sich um eine sehr alte Bezie­hung zwi­schen Mensch und Hund handelt. Dies belegen ent­spre­chen­de Kno­chen­fun­de aus der Jung­stein­zeit, die man, eigent­lich auf der Suche nach Resten von Pfahl­bauten, in der Schweiz fand.

Die Schädel der Hunde waren so geformt, dass sie an den heu­tigen Spitz erinnern. Aus diesem Grunde beka­men diese Tiere den Namen "Torf­spitz". Da besagte Pfahl­bauten nur über das Was­ser zu errei­chen waren geht man davon aus, dass dieser spitz­artige Hund bereits als Haus­tier gehal­ten wurde und gilt des­halb als eine der äl­te­sten Hunde­rassen über­haupt.


Zur Landkarte