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Esens

Esens liegt nordwestlich von Wittmund in Ost­friesland, etwa 5 km von der Nord­see­küste entfernt. Zur Gemeinde gehören u. a. auch die Küstenorte Bensersiel und Neuhar­lin­gersiel, den Heimathäfen der Schiffe, die zu den Inseln Langeoog bzw. Spiekeroog fahren.

Esens selbst hat aber für kulturell interes­sier­te Menschen auch einiges zu bieten. So kann man im Museum in der Peldemühle in der Aus­stellung „Leben am Meer” näheres zur Geschich­te Esens und des Harlinger­landes er­fahren. Im Fliesenzimmer gibt es eine Samm­lung Delfter Kacheln zu sehen; außer­dem können die Besucher einen Blick in eine alte Uhrmacher­werkstatt werfen.

Marktplatz

Esens hat einen hübschen Ortskern. Im Bild der Marktplatz mit dem Rathaus im Hintergrund.

Nur Donnerstag Nachmittag kann man den prunkvollen Ahnensaal im Palais von Heespen im Rathaus besichtigen verbunden mit einer Führung durch die St. Magnus-Kirche mit ihrem Turmmuseum zur Kirchengeschichte von Esens. Die Kirche selbst kann aber häufiger besichtigt werden.

Holarium

Klein aber fein – das Holarium im Ortszentrum neben der St. Magnus-Kirche

Solche Ausstellungen mag es anderenorts vielleicht auch geben. Esens hat aber eine kleine Besonderheit, die anderswo nicht so leicht zu finden ist, nämlich das „Holarium”.
Es nennt sich – nicht ganz zu Recht – Holo­grafie-Museum, ist es doch mehr Galerie als Museum.
Holografien sind die dreidimensional wirken­den Bilder, die jeder in einfachster Form von den EC-Karten her kennt. Die hier aus­gestell­ten Stücke sind aber doch eine ganz andere Klasse. Ob Gesichter, Tiere, Segel­schiffe oder andere Gegen­stände, alles wirkt enorm plastisch. Einige Bilder scheinen eine Tiefe von 15 cm und mehr zu haben, obwohl sie auch nicht dicker als starkes Papier sind.

Der Museumscharakter des Holariums kommt etwas zu kurz. Zwar gibt es im Obergeschoss auch Darstellungen zur Entwicklung und Her­stellung von Holografien, aber der kompli­zierte und für den Laien nur schwer nach­zu­voll­ziehende Her­stel­lungs­prozess wird da­durch auch nicht recht klar. Trotzdem ist das Holarium einen Besuch wert, zumal sich das Ein­tritts­geld im Rahmen hält.

Rechts: Interessante Architektur - das Arkaden-Café neben dem Holarium

Arkaden-Café


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