
Klein aber fein - das Holarium im Ortszentrum neben der St. Magnus-Kirche |
Solche Ausstellungen mag es anderenorts vielleicht auch geben. Esens hat aber eine kleine Besonderheit, die anderswo nicht so leicht zu finden ist, nämlich das Holarium. Es nennt sich - nicht ganz zu Recht - Holografie-Museum, ist es doch mehr Galerie als Museum.
Holografien sind die dreidimensional wirkenden Bilder, die jeder in einfachster Form von den EC-Karten her kennt. Die hier ausgestellten Stücke sind aber doch eine ganz andere Klasse. Ob Gesichter, Tiere, Segelschiffe oder andere Gegenstände, alles wirkt enorm plastisch. Einige Bilder scheinen eine Tiefe von 15 cm und mehr zu haben, obwohl sie auch nicht dicker als starkes Papier sind. |
Der Museumscharakter des Holariums kommt etwas zu kurz. Zwar gibt es im Obergeschoss auch Darstellungen zur Entwicklung und Herstellung von Holografien, aber der komplizierte und für den Laien nur schwer nachzuvollziehende Herstellungsprozess wird dadurch auch nicht recht klar. Trotzdem ist das Holarium einen Besuch wert, zumal sich das Eintrittsgeld im Rahmen hält. Rechts: Interessante Architektur - das Arkaden-Café neben dem Holarium |

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