Leuchturmdenkmal in der Außenweser
Wer Deutschlands bekanntestes Seezeichen, den Leuchtturm Roter Sand einmal aus der Nähe betrachten möchte, kann das nur per Schiff in die Tat umsetzen. Das maritime Denkmal befindet sich in der Außenweser rund 50 km von der Küste entfernt. Der Museumsschlepper „Goliath” fährt regelmäßig von Bremerhaven aus zum „Rotesand”, aber auch mit der „Wega II” gibt es die Möglichkeit, von Fedderwardersiel aus zum alten Leuchtturm und zu seinem modernen Nachfolger, dem Leuchtturm Alte Weser zu schippern.
Die gleichnamige Sandbank, auf der er steht, teilt die Fahrrinne in alte und neue Weser. Hier treffen Meeresströmungen aus zwei Richtungen aufeinander, was nicht ohne Folgen für das Wohlbefinden magenempfindlicher Fahrgäste bleibt.
Wie wir die Fahrt mit der „Wega II” erlebt haben, lesen Sie hier …
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Seefahrtgeschichte zum Anfassen
Viele Leuchttürme kann man besichtigen oder zu ihrer Aussichtsplattform aufsteigen. Will man aber etwas über das Leben und Arbeiten der Leuchtturmwärter in früheren Zeiten erfahren, gibt es nur wenige Möglichkeiten.
Eine davon ist der Leuchtturm Obereversand, der im Jahr 2003 von seiner ursprünglichen Position im Wurster Arm der Außenweser nach Dorum verlegt und restauriert wurde und jetzt als eine Art Leuchtturm-Museum Einblicke in die Seefahrtgeschichte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ermöglicht.
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Ein Leuchtturm wird 100
Seit 1909 leitet der Leuchtturm Arngast die Schifffahrt zu den Wilhelmshavener Hafenanlagen, vor allem dem Marinehafen. Von Dangast aus kann man ihn mit der 1935 gebauten „Etta von Dangast” erreichen, die im Sommer regelmäßig zum Leuchtturm im Jadebusen, aber auch zum Marinehafen und zur Baustelle des Jade-Weser-Ports fährt.
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Der Größte und der Witzigste |  |  | Anders als an Elbe oder Weser gibt es an der Ems vergleichsweise wenig Leuchttürme. Dennoch sind hier einige herausragende Exemplare dabei, beispielsweise der Leuchtturm Campen nördlich von Emden. Er ist mit 65 m Höhe der größte Leuchtturm an der deutschen Küste. Wer sich für ihn näher interessiert, kann ihn nachmittags auch besichtigen.
Oder vielleicht lieber den Leuchtturm Pilsum in der Nähe des Urlaubsorts Greetsiel. Er hat in seiner navigatorischen Funktion schon lange ausgedient. Bekannt wurde er dagegen in ganz Deutschland durch den Film „Otto der Außerfriesische” und den Tatort- Krimi „Sonne und Sturm”.
Genau genommen gehören auch die Leuchttürme auf Borkum zu den Ems-Leuchttürmen, denn ihr Zweck besteht darin, den Weg in die Ems-Mündung anzuzeigen.
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