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Leuchtturm Westerheversand
Der Leuchtturm Westerheversand auf der schleswig-holsteinischen Halbinsel Eiderstedt zählt zu den schönsten deutschen Leuchttürmen

Leuchttürme

Leuchttürme haben uns schon immer fasziniert. Die meisten von ihnen haben eine ganz eigenständige Architektur und stehen so für eine bestimmte Epoche. Sie sind meist schon von weitem als markante Bauwerke zu sehen und vermitteln zudem ein Stück Seefahrerromantik (obwohl die Seefahrt sowie das Leben der Leuchtturmwärter alles andere als romantisch war). Wenn der Scheinwerferkegel eines Leuchtturms seine nächtlichen Kreise zieht, so wird auch der Betrachter geradezu magisch in seinen geheimnisvollen Bann gezogen.

Darüberhinaus ist die Entwicklung der Technik von den frühen offenen Holz- und Kohlefeuern über die Petroleum- und Gaslampen bis zu den heutigen Xenon-Entladungslampen und ihrer modernen Optiken ein interessantes Themengebiet. Auch im Zeitalter der Satelliten-Navigation haben sie noch längst nicht ausgedient.

Wir stellen hier nach und nach die interessantesten Leuchttürme an der Nordseeküste vor.

Leuchturmdenkmal in der Außenweser

Leuchtturm Roter Sand

Wer Deutschlands bekanntestes Seezeichen, den Leuchtturm Roter Sand einmal aus der Nähe betrachten möchte, kann das nur per Schiff in die Tat umsetzen. Das maritime Denkmal befindet sich in der Außenweser rund 50 km von der Küste entfernt. Der Museumsschlepper "Goliath" fährt regelmäßig von Bremerhaven aus zum "Rotesand", aber auch mit der "Wega II" gibt es die Möglichkeit, von Fedderwardersiel aus zum alten Leuchtturm und zu seinem modernen Nachfolger, dem Leuchtturm "Alte Weser" zu schippern.

Die gleichnamige Sandbank, auf der er steht, teilt die Fahrrinne in alte und neue Weser. Hier treffen Meeresströmungen aus zwei Richtungen aufeinander, was nicht ohne Folgen für das Wohlbefinden magenempfindlicher Fahrgäste bleibt.

Wie wir die Fahrt mit der "Wega II" erlebt haben, lesen Sie hier ...

Mehr - auch zu den anderen - Leuchttürmen in der Außenweser ...

Seefahrtgeschichte zum Anfassen

Leuchtturm Obereversand

Viele Leuchttürme kann man besichtigen oder zu ihrer Aussichtsplattform aufsteigen. Will man aber etwas über das Leben und Arbeiten der Leuchtturmwärter in früheren Zeiten erfahren, gibt es nur wenige Möglichkeiten.

Eine davon ist der Leuchtturm Obereversand, der im Jahr 2003 von seiner ursprünglichen Position im Wurster Arm der Außenweser nach Dorum verlegt und restauriert wurde und jetzt als eine Art Leuchtturm-Museum Einblicke in die Seefahrtgeschichte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ermöglicht.

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Ein Leuchtturm wird 100

Leuchtturm Arngast

Seit 1909 leitet der Leuchtturm Arngast die Schifffahrt zu den Wilhelmshavener Hafenanlagen, vor allem dem Marinehafen. Von Dangast aus kann man ihn mit der 1935 gebauten "Etta von Dangast" erreichen, die im Sommer regelmäßig zum Leuchtturm im Jadebusen, aber auch zum Marinehafen und zur Baustelle des Jade-Weser-Ports fährt.

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Der Größte und der Witzigste

Leuchtturm CampenLeuchtturm Pilsum

Anders als an Elbe oder Weser gibt es an der Ems vergleichsweise wenig Leuchttürme. Dennoch sind hier einige herausragende Exemplare dabei, beispielsweise der Leuchtturm Campen nördlich von Emden. Er ist mit 65 m Höhe der größte Leuchtturm an der deutschen Küste. Wer sich für ihn näher interessiert, kann ihn nachmittags auch besichtigen.

Oder vielleicht lieber den Leuchtturm Pilsum in der Nähe des Urlaubsorts Greetsiel. Er hat in seiner navigatorischen Funktion schon lange ausgedient. Bekannt wurde er dagegen in ganz Deutschland durch den Film "Otto der Außerfriesische" und den Tatort-Krimi "Sonne und Sturm".

Mehr über die Leuchttürme an der Ems ...

Leuchtturm-Bild

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