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Leuchtturm Campen
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Der Leuchtturm in Campen ist der höchste deutsche Leuchtturm. Im davor stehenden Nebengebäude befindet sich ein Dieselmotor aus dem Jahr 1906, der seinerzeit zum Antrieb des Generators für das elektrische Leuchtfeuer diente. |
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Gittertürme wurden gebaut, weil sie besonders leicht sind. Trotzdem zeigt der Fuß mit geschätzten 2,50 - 3,00 m Durchmesser, dass alles relativ ist. |
Meine Güte, nimmt das denn gar kein Ende? Meine Beine tun schon weh und ich bin noch immer nicht oben. Außerdem bekommt man einen Drehwurm auf dieser schmalen Wendeltreppe in der engen Mittelröhre des Leuchtturms Campen an der Emsmündung. Ich weiß gar nicht, wie viele „Umdrehungen” ich schon gemacht habe. Nur ab und zu kommt man an einem kleinen Fenster vorbei und kann die Höhe erahnen. Aber was tut man nicht alles für die Aussicht und ein paar gute Fotos. Achtung, eine Familie kommt entgegen, man muss sich schlank machen, damit man aneinander vorbeikommt.
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Die Wendeltreppe zur Aussichtsplattform ist sehr eng. Im Mittelrohr befanden sich früher die Gewichte des Uhrwerks zum Antrieb der Otterblenden, die die Warnsektoren markierten. |
Endlich bin ich oben (später lese ich unten etwas von 320 Treppenstufen) und steige durch eine Blechtür auf die Aussichtsplattform. Du liebe Zeit, die ist ja rundum vergittert. Unten, an der Seite und sogar oben. Keine Chance für selbstmordgefährdete Zeitgenossen.
Auf der Aussichtsplattform kann man ganz herumlaufen und hat bei gutem Wetter wie heute einen sehr schönen 360°- Ausblick über die norddeutsche Tiefebene; auch die holländische Küste auf der anderen Seite der Ems ist gut erkennbar, obwohl der Fluss hier schon recht breit ist.
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Die Aussichtsplattform ist rundum vergittert |
Ich mache mir allerdings Gedanken, wie man denn so Fotos schießen soll, ohne dass die Gitterstäbe im Bild sind.
Zum Glück sind an einigen Stellen vergrößerte Ausschnitte im Gitter, sodass es an dort problemlos geht.
Schade allerdings, dass man sich nicht die Technik des Leuchtturms näher ansehen kann. Die Etage ist gesperrt. Aber das ist bei allen aktiven Leuchttürmen so.
In einem Nebengebäude befindet sich noch ein Dieselmotor aus dem Jahr 1906, der noch zu Lebzeiten Rudolf Diesels gebaut wurde. Wenn man sich diesen Motor einmal ansehen möchte, muss man allerdings auf den Kalender achten, denn diese Gelegenheit besteht nur am Tag des offenen Denkmals im September. Dann können die Besucher sogar den Motor in Aktion sehen – theoretisch:
Im Jahr 2009 war nämlich trotz Ankündigung niemand da, um den Motor vorzuführen. Dafür verfährt man unnötig Benzin – nicht gerade besucherfreundlich.
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Bei gutem Wetter hat man eine sehr schöne Aussicht. |
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