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Leuchttürme an der Ems
Der Turm wurde 1889 gebaut und war einer der ersten elektrisch betriebenen Leuchttürme Deutschlands. In einem Nebengebäude steht heute noch einer der letzten zu Lebzeiten Rudolf Diesels gebaute Dieselmotor aus dem Jahre 1906, der seinerzeit zum Antrieb des Generators diente. Wer Lust hat kann den Turm auch besichtigen, wenn auch nur für eine kurze Zeit am frühen Nachmittag.
Südlich von Campen, etwa da wo die Ems aus dem Dollart kommt und von Ost-West- auf Süd-Nord-Richtung wechselt, steht in der Nähe des Schöpfwerks Knock noch ein besonderes Gebäude, das zwar noch ein Quermarkenfeuer enthält (damit die Schiffe um die Ecke finden), aber in der Hauptsache eine andere Funktion hat und auch nicht mehr wie ein typischer Leuchtturm aussieht. Es ist die Verkehrszentrale Ems des Wasser- und Schifffahrtsamtes Emden, in der seit 1972 die Signale aller Radarstationen an der Ems zusammenlaufen. Hier wird der gesamte Schiffsverkehr auf der Ems überwacht. Sie hat also eine ähnliche Funktion wie der Tower auf einem Flughafen.
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