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Leuchtturm Pilsum
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Der Pilsumer Leuchtturm ist selten allein. Gerade an arbeitsfreien Tagen kommen viele Besucher aus ganz Deutschland, um den „Ottoturm” aus der Nähe zu betrachten. |
Früher war er nur der Pilsumer Leuchtturm, doch heute ist es der größte Ringelsockenturm der Welt (eigene „Recherche”). Für die meisten Menschen ist es aber einfach nur der Otto-Turm. Und KEIN Schelm, wer sich was dabei denkt: Es ist wirklich DER Leuchtturm aus dem Film „Otto der Außerfriesische”.
Er befindet sich etwa 4 km südwestlich von Greetsiel auf dem Pilsumer Deich.
Für einen Leuchtturm ist er mit rund 13 Metern Höhe sehr niedrig. Er wurde 1889 errichtet und führte die Schifffahrt bis zum ersten Weltkrieg zur Ems. Nach einer Fahrwasseränderung verlor er seine Funktion und wurde abgeschaltet.
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In seiner aktiven Zeit verzichtete man auf Gardinen im Laternenfenster |
Leider sah er nicht mehr sehr schön aus, als wir ihn besuchten. Durch seine neue Popularität durch den Otto-Film bekommt er regelmäßig Besuch und wurde von diversen Fans nach dem Motto „Hallo Otto, ich war hier, Silke” „verschönt”. Das wird Otto sicher wahnsinnig interessieren.
Anfang 2003 wurde er für den Tatort-Krimi „Sonne und Sturm”, der in Greetsiel spielte, wieder herausgeputzt. Im Film hieß der Ort dann „Nordersiel” und der Leuchtturm hatte sogar einen kleinen Balkon. Bleibt zu hoffen, dass er von der Gemeinde Krummhörn weiterhin gut in Schuss gehalten wird.
Seit einiger Zeit können sich Brautpaare, die in dieser originellen Umgebung heiraten wollen, im Leuchtturm standesamtlich trauen lassen. Platz für eine große Hochzeitsgesellschaft ist hier allerdings nicht. Nähere Informationen gibts bei der Gemeinde Krummhörn oder auf der Greetsiel-Website.
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Ottos Wappentiere: die Ottifanten |
Ostfrieslands Reaktion auf das Abschmelzen der Polarkappen: Die Deiche werden zukünftig deutlich höher (Info-Tafel am Pilsumer Deich). |
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