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Kaiser-Wilhelm-Brücke

Wilhelmshaven

Die Stadt am Jadebusen wirkt auf den ersten Blick ein wenig wie eine graue Maus. Man merkt, dass die erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit dem Bau des preußischen Marinehafens gegründete Stadt keine lange Geschichte hat. Trotzdem hat Wilhelmshaven nicht erst seit der Expo am Meer im Jahr 2000 eine Reihe von interessanten Sehenswürdigkeiten zu bieten, die glücklicherweise auch nahe beieinander liegen. Wir wollen sie hier nach und nach vorstellen.

Oceanis

Oceanis-Gebäude

Die „virtuelle Unter­wasser­welt”, wie sich das „Oceanis” bezeichnete, war der deutsche Bei­trag zur Expo '98 in Lissabon und auch Teil der Expo am Meer 2000. Am 25. Oktober 2009 war in der „Unterwasser-Station” zum letzten Mal die Ausstellung zum Leben am und im Meer, zur Meeres­technik und zur Meeres- und Klima­forschung zu sehen.
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Feuerschiff „Norderney”

Feuerschiff

Das Feuerschiff „Norderney” entstand 1906 / 07 zunächst als Segelschiff mit einer Dampf­maschine als Hilfsantrieb, wurde 1952 - 54 auf Dieselantrieb umgerüstet und war bis 1981 auf der Station „Weser” in der Außen­weser im Einsatz, bis es aus wirtschaft­lichen Grün­den von einer Groß­tonne ersetzt wurde. Danach machte es dauer­haft am Wilhelms­havener Bontekai fest. Man kann das Schiff auch besichtigen, allerdings sind viele Räume sowie die Maschine nicht zugänglich. Freunde der Seefahrt kommen hier nicht unbedingt auf ihre Kosten. Dafür kann der erschöpfte Tourist hier seine Pause einlegen – an Bord befindet sich ein Restaurant.

Pumuckls Stimme kommt aus Wilhelmshaven

H. Clarin

Der bekannte Schauspieler und Synchron­sprecher Hans Clarin wurde 1929 als Sohn eines Beamten in Wilhelms­haven geboren und verbrachte hier seine ersten fünf Lebens­jahre. Stets blieb er der Jadestadt verbunden und bekannte sich zu seinen nord­deutschen Wurzeln: „Wenn ich wieder in Oldenburg bin, rieche ich schon von weitem das Meer. Dann fahre ich bestimmt auch dorthin.”

Pumuckl

Hans Clarin verstarb 2005 und wird den Menschen durch seine zahl­reichen Fernseh- und Kinofilme in guter Erinnerung bleiben. So wie „sein” Pumuckl, dem er 40 lange Jahre seine Stimme lieh.

Weitere Infor­mationen über touristische Ziele in Wilhelmshaven gibt es hier.

Küstenmuseum

LogoIn der Weserstraße direkt neben dem ehemaligen „Ocea­nis”-Gebäude befindet sich das „Küsten­museum am Bon­tekai” mit der Ausstellung „wal.welten”. Hier sind das Skelett und viele präparierte Organe des 1994 vor Baltrum gestandten Pottwals zu sehen. Rundherum gibt es viele Informationen zur Geschichte des Walfangs in Deutschland und den Mythen um die Wale in früheren Zeiten.

Darüberhinaus wird die Entstehung der Nord­seeküste nach der letzten Eiszeit, die Folgen der Klima­veränderung, die Siedlungs­geschich­te im nord­deutschen Raum und speziell die Entwick­lung Wilhelms­havens gezeigt.

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Marinemuseum

Marinemuseum

Die Geschichte Wilhelms­havens ist eng mit der deutschen Marine verbunden. Auch heute hat die Marine für die Stadt eine große Bedeu­tung. An der Südstrand­promenade in der Nähe der Kaiser-Wilhelm-Brücke wurde 1997 in einem der ältesten noch erhaltenen Werk­statt­gebäude der früheren Kaiser­lichen Werft durch einen Förder­verein ein Museum aufge­baut, das die Geschichte der deutschen Mari­nen seit 1848 zeigt. Hier gibt es nicht nur Ausstel­lungs­stücke hinter Glas, sondern die Besucher können einige ausran­gierte Marine­schiffe besichtigen, so dass man Vorstel­lun­gen vom Leben der Soldaten an Bord gewinnt.
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Aquarium

Aquarium

Fährt man am Marinemuseum und dem gegen­über gelegenen Wattenmeer­haus vorbei, gelangt man zum Aquarium am Helgoland-Kai, das sowohl die heimi­schen Meeres­bewohner als auch die Lebewesen aus den tropischen und arktischen Gewässern zeigt. Die Pinguine und Robben kann man nicht nur unter Was­ser, sondern auch an der Wasser­ober­fläche beobachten. Haie, Rochen und viele andere Fische aus tropischen und subtro­pischen Regionen ziehen in einem verhältnismäßig großen Becken ihre Kreise. In der Regen­wald­halle sieht man Vögel, Äffchen und Brillen­kaimane. Ein sprechender Beo begrüßt dort die Besucher mit „Moin, moin!”
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Riffhai


rote Boje
Wegweiser
grüne Boje
 
Die Beschilderung ist in Wil­helmshaven zuweilen etwas eigenwillig
 

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